00:00:02: Erst mal haben wir, ich sage mal so ... Jeder hat so ein bisschen gestaunt.
00:00:08: Ja?
00:00:09: Donnerwetter!
00:00:10: Jetzt kommen jetzt die Künstler hierher bei uns in der Altmark.
00:00:14: Hier mitten in der Wallerei haben dann wie wir denn da her das auch ausgekriegt haben, dass sie das Grundstück hier haben und was es so vorhaben.
00:00:25: Da haben wir ja noch ein bissel was vor.
00:00:34: Wir haben gesagt, dann wünschen wir sie auch viel Glück dabei.
00:00:42: Fakt ist eins, das haben wir ja gleich von Anfang an, wo wir so eine erste Mal gesehen haben, habe ich auch gleich gesagt also du brauchst keine Sorge, aber ich unterstützt dich
00:00:50: schon.".
00:00:51: So ging es dann nachher weiter, aber haben wir gesagt, es muss jeder seine Chance bekommen und wird doch hier unterstützt und nicht einfach bloß ... sagst du, die Familie, die sollen mal machen.
00:01:07: Die schafft das sowieso nicht und es ist natürlich verkehrt.
00:01:10: so sollte man da nicht ran gehen, so pessimistisch.
00:01:13: Und ich sage mal jetzt wie sich das immer Stück für Stück weiterentwickelt hat, ist sehr optimistisch und wir helfen dabei um diese ganze Sache umzusetzen dass das dann auch nachher fruchtet, dass dann eben der Zuspruch auch
00:01:30: da ist.
00:01:33: Stolze Städte weites Land Der Altmark Podcast.
00:01:41: Ein Landleben-Podcast für Altmark Liebhaber
00:01:45: und Altmark
00:01:46: Entdecker.
00:01:54: Dieses Mal sind wir in einem ganz kleinen Dorf unterwegs, das heißt Schönberg befindet sich neben der Hansestadt Seehausen im Nordosten der Altmark.
00:02:03: Warum sind wir da hingefahren?
00:02:04: Im Ort steht ein Rittergut.
00:02:07: Das war zu DDR-Zeiten eine Schule und hat jetzt neue Bewohner Eine Familie mit Kindern Sie aus Thüringen, er aus der Nähe von London.
00:02:16: Am Anfang dieser Folge haben wir Rainer Merten gehört.
00:02:19: Der wohnt schon immer in Schönberg, der ist Rentner und kommt wie ein typischer Altmerker daher auf den ersten Blick etwas skeptisch und reserviert aber dann wenn er erst mal von einer Sache überzeugt ist dann packt er mit an.
00:02:32: Genau so anpackend haben wir ihn in Schönberger lebt.
00:02:36: da ist ja mittlerweile so etwas wie die gute Seele vom ehemaligen Rittergut.
00:02:40: Er unterstützt die neuen Bewohner bei ihren Ideen.
00:02:43: Und Ideen haben sie eine ganze Menge!
00:02:46: Wir nehmen euch in dieser Folge mit auf das Gut und in das alte Gutshaus, und wünschen viel Spaß beim Hören.
00:03:01: Guten Tag!
00:03:02: Sie sind?
00:03:03: Kerstin Reis.
00:03:03: Hallo!
00:03:04: Hallo herzlich willkommen... Nee, Sie sind der herzliche Willkommen.
00:03:10: Genau an der Suche.
00:03:11: Aber Sie haben mich schon
00:03:11: Freunde gemacht.
00:03:12: Vielen Dank dass wir hier sein dürfen.
00:03:14: Was ist das für Freunde?
00:03:16: Das sind Schafe.
00:03:17: Ich kenne mich nicht so mit Tieren aus, aber auf jeden Fall weiß ich, dass das Schafe sind.
00:03:20: Aber was das für Schafes ist, weiß ich nicht.
00:03:22: Wo sind wir denn
00:03:22: hier?
00:03:23: Wir sind in Schönberg am Rittergut-Schönberg.
00:03:28: Wir stehen da vor typische Betonstraße, wie früher auf dem Dorf war.
00:03:33: Das Rittergot sieht nicht mehr so aus unbedingt als es früher einmal aussah.
00:03:38: Es zeigt die Spuren der Vorbesitzer oder der Leute, die vorher geprägt haben sowohl die Farbe Die Architektur, das war ja mal eine Schule.
00:03:49: Das war die Dorfschule und ... Aber trotzdem ist es ein sehr schöner sonniger Tag.
00:03:56: Das Haus strahlt nicht nur im Gelb sondern auch die Sonne heute.
00:04:00: Kerstin Reis und ihr Mann Meils wohnen hier mit ihren zwei Töchtern.
00:04:04: Kirstin ist Künstlerin und macht Projekte mit Kindern.
00:04:07: Meils ist ein preisgekrönter Möbel-Designer.
00:04:11: Sie waren schon auf der halben Welt zu Hause.
00:04:13: Köstin etwa in Singapur, Sietl Luxemburg.
00:04:17: Miles, der eigentlich aus England stammt, hat sich in die Altmark verliebt.
00:04:22: Die Altmark war so ein Wunschort meines Mannes.
00:04:25: Ich bin ja eher so Großstadtwirbel, Theaterkonzerte, Museen und sowas.
00:04:32: Aber mein Mann, er liebt die Altmarkt und er lieb die Weite.
00:04:37: Und hier habe ich auch Lieben gelernt!
00:04:41: Es steht nichts im Weg zum Denken.
00:04:42: man kann groß denken
00:04:44: Und Großdenken muss wirklich jeder, der sich ein Gutshaus anschafft.
00:04:48: Mit viel Land und Gebäuden drumrum!
00:04:51: Wir haben das schon in vielen Gesprächen gehört.
00:04:53: Jeder, der so einen Platz verliebt, fragt sich dann, was kann ich am besten damit machen?
00:04:58: Denn es ist ja mehr als Landdülle- und Instagramfotos.
00:05:02: Wir stehen vor dem knallgelben Gutshaus.
00:05:05: Gegenüber sehen wir die große Scheune.
00:05:07: Rechts sind ehemalige Ställe und Werkstätten.
00:05:10: Der Hof wurde früher von der LPG des Dorfes genutzt.
00:05:13: Die Landwirtschaftsgenossenschaft hat hier ihren Stützpunkt, hier standen Maschinen und es wurden Traktoren
00:05:19: repariert.".
00:05:25: Das ist ja differenziert, also vom lernen mit einem Hammer umzugehen bis ein bisschen schwieriger Techniken und da kommen aber auch ganz viele Familien dazu.
00:05:49: Ob das jetzt die Eltern sind oder die Großeltern oder Tanten usw.
00:05:53: Also am Ende ist es eine Gemeinschaft, die da gestaltet gemeinsam.
00:05:57: Wir haben auch Sachen wo wir direkt speziell mit Kindern arbeiten.
00:06:01: Diese Woche waren wir zum Beispiel im Kindergarten hier in Schönberg.
00:06:04: Mit drei unserer Senioren haben wir ein Projekt, das die Senioren ihre Kenntnisse und Fertigkeiten weitergeben an Kinder- und Jugendlichen.
00:06:12: Ich erkläre es immer so wie eine Farbibliothek.
00:06:16: Wir nehmen unsere Kisten mit Werkzeug-, Materialien.
00:06:21: Wir haben immer einen Pädagogen und Handwerker zusammen als Team unterwegs, die fahren zuorten wo Kinder sind.
00:06:29: Das kann Jugendclub sein, das kann Kirchengemeinde sein Das kann eine Schule sein, eine Ganztagsschule zum Beispiel.
00:06:40: Alle möglichen Orte wo Kinder und Jugendliche beheimatet sind oder sich sowieso natürlich treffen weil wir da die Strukturen auch mit nutzen möchten, die schon da sind.
00:06:53: das ist ein Projekt für die Zukunft des seltenen Handwerks.
00:06:56: Welche seltene Handwerke sind das?
00:06:59: Das ist ganz unterschiedlich.
00:07:00: Also was wir zum Beispiel schon gemacht haben, also einfach nur aus der Erfahrung zu sprechen... Wir haben Leder punziert!
00:07:06: Wir haben Prägetechniken, Metallprägetechnik ausprobiert z.B.
00:07:11: beim Biedermeier Christmarkt in Werben und das kann wem sein, das kann schnitzen sein, dass kann alles mögliche sein und das wird.
00:07:22: diese verschiedenen Handwerke werden dann halt methodisch aufgearbeitet.
00:07:25: Also zum einen, dass es sicher ist für die Kinder so weit wie es natürlich geht.
00:07:29: man muss ihnen natürlich auch ein bisschen Möglichkeit geben, bisschen Herausforderungen geben aber das ist halt auch didaktisch.
00:07:35: so differenziert ist, dass verschiedene Fähigkeitsstufen da was lernen
00:07:41: können.".
00:07:42: Das Projekt nennt sich The Arch und Kerstin Weiß ist damit nicht nur in der Altmark unterwegs sondern nutzt auf den Platz auf ihrem Gut dafür Und den will sie uns unbedingt zeigen.
00:07:54: Sie haben hier noch eine alte Schmiede auf dem Gelände, da gehen wir mal hin?
00:08:00: Alte Schmieder ist vielleicht zu viel gesagt.
00:08:02: Ich sag immer alte Schmede dazu.
00:08:04: Aber sie kam tatsächlich erst nach dem Zweiten Weltkrieg her.
00:08:09: Vorher gab es Schweizer, also Käsemacher.
00:08:13: Es gab Ziegelmeister und Stellmacher ...
00:08:19: Alles hier auf dem Hof!
00:08:21: Alles hier auf dem Hof oder zum Hof gehören, weil es gab z.B.
00:08:24: eine Ziegelei, die war jetzt nicht direkt hier auf den Hof sondern da wo der Rohstoff war und das ist ein bisschen weiter in den Dorf runter, die zum Gut gehört hat und die auch sehr viele Ziegel gemacht hat in ihrer Hochzeit.
00:08:41: Also eine junge Schmiede im Verhältnis.
00:08:45: Wir können mal kurz
00:08:47: reinschauen, das ist noch ein Raum, wo wir auf jeden Fall was machen müssen.
00:08:50: Weil Sie sehen ... Es sind ja noch ganz viele Überreste aus Jahrzehnten.
00:08:56: Hier riecht so ein bisschen ... Wie ein bisschen altes Ölwerkstatt?
00:09:02: Ja!
00:09:03: Auf jeden Fall.
00:09:05: Das war es auch.
00:09:07: Und man sieht hier zum Beispiel auch noch das alte Schmiedefeuer.
00:09:10: Das funktioniert auch noch alles, dass wäre was nochmal so ein Projekt, was wir gerne machen möchten aber... Alles zu seiner Zeit!
00:09:18: Aber jetzt gehen wir vielleicht mal hier vorne rum zur Traktorwerkstatt.
00:09:24: Hier gehen wir jetzt in die große Scheune.
00:09:28: Da sieht man auch noch ganz viel Was übrig geblieben ist und ganz viel Platz.
00:09:36: Also da haben wir noch viel Platz zum gestalten
00:09:40: Und auch noch viel zu tun, ne?
00:09:44: Ja.
00:09:46: Was stellen Sie sich hier vor?
00:09:47: also was hier rein könnte?
00:09:49: Also ich würde gerne sehen einen Austausch von Handwerkern.
00:09:54: Einen internationalen Austausche so etwas wie Craft People in Residence.
00:10:00: Also ein Stadtartist im Residenz dass sie Künstler irgendwo hin sondern das hier halt Handwerker kommen und sich austauschen
00:10:07: Also, dass die hier einen Raum haben, wo man auch Handwerken kann?
00:10:10: Genau.
00:10:11: Wo man Hand werken kann.
00:10:13: und das muss nicht alles perfekt sein, weil es natürlich wichtig ist, sich auf die Gegebenheiten einlässt.
00:10:21: Und da ist der Vorteil... Es ist echt!
00:10:26: Hier ist wirklich alles echt, was hier drin ist.
00:10:28: Es ist nichts geweist im wahrsten Sinne des Wortes.
00:10:33: Und es gibt auch alles ein bisschen Inspiration.
00:10:38: Ist noch ein langer Weg oder, bis hier was entstehen kann?
00:10:43: Ja!
00:10:45: Es ist noch ein Weg auf jeden Fall.
00:10:47: Das ist auch ein Weg den wir nicht alleine gehen können und auch nicht unbedingt alleine gehen wollen.
00:10:54: Ich zeige das gleich nochmal nebenan.
00:10:56: Es ist aber etwas, was sich entwickelt.
00:10:59: Auf dem Weg zum Raum, der schon heute von den Zukunftshandwerkern genutzt wird, treffen wir Reiner.
00:11:05: Rainer habt ihr am Anfang schon kurz gehört und kennengelernt.
00:11:08: Er ist einer von denen, die den langen Weg mit Familie Reis zusammengehen.
00:11:12: Er unterstützt wo er kann und er kann eine ganze Menge.
00:11:17: So jetzt kommt hier jemand?
00:11:19: Genau das.
00:11:19: der Rainer hat auch die Buchstaben an die Tore gemalt Und der Raina hat die Hüpfekästchen hier gemalt.
00:11:26: Ja
00:11:28: Hallo Rainer
00:11:29: Schönen guten Tag, Merten
00:11:32: Ich beginne
00:11:34: hier mal in
00:11:35: Grüßig.
00:11:36: Sie stammen woher?
00:11:37: Hier aus Schwümei.
00:11:38: Sind hier aufgewachsen?
00:11:39: Ja, hier bohren in Seehausen und hier groß geworden.
00:11:43: So wollen wir das doch so lassen.
00:11:46: Wir freuen uns, dass wir hier wohnen ja.
00:11:48: Und jetzt malen sie Buchstaben an, alte Tore!
00:11:52: Ja auch, auch.
00:11:54: Wir wollen das alles ein bisschen verschönern.
00:11:57: Dass es für unser Projekt gut aussieht.
00:12:00: Was machen Sie genau beim Projekt?
00:12:03: Wir zeigen hier kleinen Kindern ... Unsere alten Geflogenheiten, so wie wir mal was hergestellt haben, gebastelt haben.
00:12:14: Das schloppt schon ganz gut.
00:12:15: Die sind sehr interessiert.
00:12:19: Was halten Sie vom Projekt hier?
00:12:21: Super!
00:12:21: Also ich finde das schon gut.
00:12:24: Ansonsten in der ländlichen Gegend ist das sowieso alles ein bisschen anders.
00:12:29: Ja also es ist sehr wenig mit so eine Projekte und ... entwickelt sich und passt da schon hierher.
00:12:37: Sie sagen super, was meinen sie?
00:12:38: Was ist gut?
00:12:40: Eigentlich alles, was wir hier so fabrizieren sind ja verschiedene Sachen.
00:12:45: zum Beispiel war jemand mal hier der hat hier Seil geflochten gespleist und wie sich das alles schimpft buchschlamm und wie gesagt drinnen Figuren Alles möglich in alle Varianten und dort ist schön.
00:12:57: auch die älteren die dann eben mithelfen, den kleinen Stöpkeln was zu zeigen.
00:13:03: Die sind auch begeistert die freuen sich auch wenn man mal interessanter ist und dann wird doch gefragt von den Kleinen und so das passt schon, da dauert es schon hin.
00:13:12: Sind Sie jetzt auch zur Schule gegangen?
00:13:14: Ja bin ich bis zur achten Klasse und dann mussten wir ja nach Seehausen.
00:13:21: Ich bin hier eingeschult worden um neunzehntundsechzig.
00:13:25: Ich kenne das noch von ganz früher her.
00:13:29: Das ist schön zu sehen, wenn man die alten Bilder sieht.
00:13:32: Wie das früher ausgesehen hat und wie es jetzt so sich entwickelt hat.
00:13:36: Schön, dass sie jemanden gefunden hat, der aus diesem Objekt ein bisschen Leben wieder reinbringt.
00:13:42: Dass alles weiter hier führt wird.
00:13:45: Wie wird das im Dorf gesehen?
00:13:48: Was entwickelt und was sich hier entwickelt?
00:13:51: Also ich sag mal ... Erst sitze bis es skeptisch, weil das ja ein großes Objekt ist.
00:13:59: Aber mittlerweile, wenn man auch mit den Leuten mal so redet ... Es muss ja anlaufen!
00:14:04: Dann muss es auch ein bisschen Interesse finden und es kommen ja auch Leute.
00:14:08: also demzufolge funktioniert er's.
00:14:11: Und es wird dann auch nachher freudig angenommen.
00:14:15: Und Sie unterstützen das Ehrenamtliche in ihrer Freizeit?
00:14:19: Genau Ich bin Rentner.
00:14:22: Deswegen habe ich auch ein bisschen mehr Zeit für Kerstin und mit Meils hier, dann helfe ich, ich sage komm, ich helfe euch.
00:14:32: Es gibt fast gar nichts was Reiner nicht macht.
00:14:33: also ob das jetzt hier die Platzpflege ist oder ob das die Herrichtung farbliche Herrichtungen der Tore ist oder unser Theken-Dienst da drin?
00:14:45: Ja aber genau solche Menschen wie Reiner braucht man doch oder sonst geht das doch ja alles gar
00:14:48: nicht.
00:14:48: Ja, sonst geht das nicht.
00:14:50: Wir können das nicht machen ohne die freiwilligen Helfer und wir wollen es auch nicht machen weil sie helfen uns auch das weiterzuentwickeln.
00:14:57: Zum Beispiel wenn wir jetzt eine Veranstaltung haben wo wir zwar genügend Besuch hatten, hatten wir zum Beispiel schon aber jetzt kamen jetzt nicht so viele aus dem Dorf fragen wir uns natürlich warum?
00:15:09: Dann setzen wir uns hin Kaffee kuchen So, jetzt lasst uns mal gemeinsam überlegen.
00:15:14: Was war hier los?
00:15:16: Wie können wir noch mehr Leute mit reinbringen?
00:15:18: und da kommen dann die Ideen rein aus dem Dorf wieder für das Dorf.
00:15:22: Und das ist so wichtig!
00:15:24: Genau solche sozialen Projekte mit Kindern und Senioren unterstützt das Förderprogramm Lieder.
00:15:29: Die EU gibt Geld damit auf den Land etwas vorangeht.
00:15:34: Dieses Projekt vorzustellen Das ist auch für uns etwas Besonderes Denn in vielen anderen Folgen Da stellen wir Ideen vor, bei denen vereinfacht gesagt die EU-Geld für Baumaßnahmen dazu gibt.
00:15:46: Bei den Zukunftshandwerkern.
00:15:48: Das stärkt der Sozialfond gezielt das Zusammenleben im ländlichen Raum also dass Menschen etwas gemeinsam machen können.
00:15:55: Wenn wir hier schon einmal auf dem Rittergut sind wollen wir natürlich einmal in das gelbe Gutshaus hineinschauen und Wir sind neugierig auf das was Miles der preisgekrönte Designer da eigentlich so
00:16:07: macht.
00:16:09: Hier sind wir jetzt im Anbau.
00:16:11: Der ist zur Schulzeiten entstanden, also das ist nicht ein Originalteil des Hauses auch ein bisschen schallig und man sieht hier nochmal ein paar Spuren.
00:16:21: der Vorwesitzer die fließen zum Beispiel ist da noch von den Vorwitzern geblieben was besonders ist aber auch so ein bisschen.
00:16:32: die Geschichte des Hausses erzählt
00:16:34: es sehr bunt.
00:16:39: Es waren noch bunter.
00:16:40: Wir haben es schon ein bisschen getönt, indem wir einfach die geweist haben.
00:16:44: Das war nämlich auch alles
00:16:45: noch bunt.
00:16:46: Also wir haben hier gelbe Fliesen, grüne Fliesen und blaue Fliesen.
00:16:51: Fliesen mit Mustern, fließen mit Wellen... ...und Sonnenschein!
00:16:57: Und Wiesen.
00:16:59: Alles dabei?
00:16:59: Ja, vorsichtig.
00:17:03: Dann haben wir den Charme in der
00:17:04: alten
00:17:04: Schule noch.
00:17:05: Genau, so ein bisschen nach alter
00:17:06: Schulschirm
00:17:07: aber... Wenn wir zum Beispiel mal ganz kurz hier hineintreten, dann sieht es schon wieder anders aus.
00:17:14: Das sind eher wir und man sieht noch ein alter Klassenraum von der Größe her.
00:17:20: aber ansonsten hat sich ja vieles geändert.
00:17:23: Wir haben den Ausstellungsbereich meines Mannes mit seinen Designmöbeln.
00:17:29: Mein Mann ist Designer kreativer im gröbsten Sinne.
00:17:34: Er hat Designmübel Schmuck auch, er ist auch Handwerker.
00:17:37: Er ist zum Beispiel auch in der Handwerksrolle eingetragen.
00:17:40: Er macht auch Kunst also alles Kreatives was auch ein bisschen was mit Handwerk zu tun hat weil selbst wenn er jetzt künstlerisch agiert z.B.
00:17:51: Skulpturenschaft dann sind da Handwerktechniken mit involviert.
00:17:56: wir haben jetzt hier warten Sie mal
00:17:58: und wir sitzen jetzt auch an einem besonderen Tisch.
00:18:00: Genau, das ist Skulptur.
00:18:02: Das ist ein Stück was sehr aufwendig ist im Bau weil da Schiffsbautechniken mitverwandt sind.
00:18:12: Weil wenn sie sich die Beine anschauen, die sind ja jetzt nicht gerade runter also normalerweise stellt man sich einen Tisch vor vier Beine gerade runter und diese sind sehr geschwungen und damit halt der Tisch nicht in sich selber schwingt.
00:18:28: sozusagen, sind da diese Schiffsbautechnik mitverwandt und vieles von modernster Technologie bis zu den freiensten Handwerkstechniken.
00:18:38: So jetzt sind Sie hier ja mitten in der Altmark?
00:18:40: Und es gibt besondere Möbel, Designmöbel... Wer kommt hierher?
00:18:44: Kann man die hier kaufen?
00:18:45: wie funktioniert das?
00:18:46: Also wir haben natürlich auf Auf Anfrage auch Kunden, die hierher kommen können und sich halt bestimmte Sachen auswählen.
00:18:54: Sie sehen ja schon die Holzarten von den Schüben vom Schrank sind unterschiedlich.
00:19:00: Die Stühle sind unterschiedliche Farben an Leder am Holz usw.
00:19:05: Das ist alles aufkunden und spezifisch wird das hergestellt.
00:19:09: Und da haben wir einige Muster zum Beispiel Holzmuster oder Ledermuster, die man dann zeigen
00:19:16: kann.
00:19:17: Ihr Mann ist bewusst in der Altmark gezogen wegen des Platzes.
00:19:20: Inwieweit spielt die Altmark eine Rolle auch bei dem, was er hier kreiert?
00:19:24: Bei diesen Möbeln, die ja aus Holz hergestellt sind?
00:19:28: Die Altmark hat man natürlich unglaublich viel Natur – das stimmt schon!
00:19:31: Aber der Link zwischen seinen Designs und der Altmarkt ist eher dass er hier die Ruhe hat.
00:19:38: Es ist wie so ein Hafen für ihn um seine Kreativität spielen zu lassen Weil er das auch braucht.
00:19:45: Er ist jetzt nicht so der Mensch, der gern unter Leuten ist, sondern er braucht die Ruhe damit dass die Kreativität rauskommt und der Geist ein bisschen zur Ruhe kommt.
00:20:02: Gutshäuser!
00:20:03: Das ist wirklich ein Thema in der Altmark.
00:20:05: Die Dichte dieser herrschaftlichen Gebäude ist beachtlich.
00:20:09: Zwar gibt es nicht in jedem Ort ein solches Haus wie gefühlt in Mecklenburg-Vorpommern aber selbst für diesen Podcast haben wir schon eine ganze Menge besucht.
00:20:17: Hört mal rein in die Folgen.
00:20:19: Der Spannende ist, alle werden auf ihre Art
00:20:22: genutzt.".
00:20:36: Und im offenen Gutshaus Neuermark, im Elbhafe-Winkel, da treffen sich Künstler, Yogagruppen und Urlauber.
00:20:51: In Schönenberg haben wir wieder etwas anderes kennengelernt – das Konzept klingt spannend und es passt!
00:20:57: Hier geht es um neues Design und altes Handwerk, das weiterleben soll.
00:21:01: Wer sich darüber genau informieren möchte kann das auf der Webseite des Rittergutes tun.
00:21:05: Den Link haben wir euch in die Shows
00:21:07: gepackt.
00:21:08: Wir würden uns freuen wenn ihr diesen Podcast liked, abonniert und weiterempfehlt.
00:21:12: ja und schreibt uns gerne mal was ihr mit einem Gutshaus machen würdet.
00:21:16: Tschüss
00:21:17: und bis zum nächsten
00:21:31: Mal!