Altmark-Podcast

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00:00:01: Dann kamen Leute aus New York zum Beispiel, die fühlten sich auf einmal am Ende der Welt und haben so gedacht hier ist jetzt alle stehen geblieben.

00:00:08: Und inzwischen hat sich das rumgesprochen und es hat ja eigentlich den Reiz dass man so in dieser Abgeschiedenheit in der Dörflichen Idylle sich dann hier so zu lernen aber auch zum Feiern zusammen findet.

00:00:21: Das Ganze ist ja auch mit sehr viel Spaß, mit sehr viele Sportmusik Kultur im großen Rahmenprogramm verbunden Und die Wuster selber waren Anfangs sehr aufgeschlossen, sind sie eigentlich immer noch.

00:00:33: Denn wir bringen unsere Unterrichtenden in Gastfamilien unter und das ist über die Jahre.

00:00:39: also inzwischen sind wir so bei fünfzehn-sechzehn Familien auch teils Einzelpersonen, die dann eben für vier, fünf Wochen die Leute aufnehmen, weil sich zu Hause in die Familie mit integrieren und denen dann auch wieder Einblicke geben in den Ostdeutsch-provinziellen Familienalltag.

00:00:57: Ja, Ina Leutloff.

00:00:59: Leiterin der Sommerschule Wust und hier stehen wir direkt vor dem Sommerschulspeicher von unserem Vereinsgebäude was wir ja seit Anfang der zweitausender nutzen.

00:01:11: Stolze Städte Weites Land.

00:01:14: Der Altmark Podcast Ein Landleben-Podcast für Altmark Liebhaber

00:01:23: und Altmark

00:01:24: Entdecker.

00:01:32: Für diese Folge haben wir die Altmarge wenige Kilometer verlassen.

00:01:36: Wir sind über die Elbe gefahren in den Elb-Haffewinkel.

00:01:39: Hier befindet sich

00:01:40: Wust,

00:01:41: das ist ein kleines Dorf und wir wären niemals hierhergekommen wenn ihr nicht jedes Jahr Menschen aus Großbritannien, Irland und den USA ihren Sommer verbringen.

00:01:51: Wir wollten mehr wissen.

00:01:52: ganz ehrlich was bringt diese Menschen dazu einen kleinen unscheinbaren Ort im Norden von Sachsen-Anhalt zu reisen?

00:01:59: Hier is ja nix!

00:02:00: Eigentlich doch seit thirty fünf Jahren ist Wust der Treffpunkt für alle, die Englisch lernen wollen und für Lehrerinnen und Lehrer aus der halben Welt.

00:02:09: Wir treffen zwei Macher der Summer School Wust – so heißt das Ganze!

00:02:14: Und wir werden dabei noch in ein ganz verrücktes Museum entführt.

00:02:17: Viel Spaß beim Anhören!

00:02:19: Listen & Repeat Like & Follow our Podcast.

00:02:26: Im Sommer sind hier für vier Wochen dozenten von US-amerikanischen, britischen, irischen Universitäten die hier ihre Muttersprache an alle Lernwilligen, aller Altersgruppen von zehn bis siebzig-achtzig Open End vermitteln und das in ja lockerer ländlicher lustiger Atmosphäre.

00:02:51: Wie kommt man denn darauf hin so einem kleinen Dorf englisch zu lernen bzw.

00:02:55: hier auch Gäste aus?

00:02:57: den englischsprachigen Ländern einzuladen.

00:02:59: Also die Idee entstand unmittelbar nach der Wende oder mit der Wendezeit und das ist ja bekannt, dass Englisch zwar als zweite Fremdsprache zu DDR-Zeiten gelernt wurde aber es doch dann in dieser Zeit einen sehr großen Nachholübedarf gab.

00:03:14: und so wurde hier in privater Initiative Maria von Katte, damals die Sommerschule ins Leben gerufen.

00:03:23: Zunächst im Privater-Initiative später haben wir ein Verein gegründet und dann war eben das Echo Anfang der Neunzigerjahre sehr groß so dass die anfangs klein und romantisch ausgedachte Idee ganz andere Ausmaße angenommen hat.

00:03:38: Ich muss sagen ich war selber dabei damals.

00:03:40: also ich war glaube ich ich würde sagen zwei neunzig oder dreinneunzig hier in diesem Gebäude wo wir hier stehen gegenüber.

00:03:47: waren sie auch schon dabei?

00:03:48: Tatsächlich.

00:03:50: Ich bin von der Ausbildung Herr Lehrerin, jetzt muss ich sagen gewesen seit zwei Jahren im Rohrstand.

00:03:56: Aber Lehrerin

00:03:58: ist mir

00:03:59: das ganze Leben lang.

00:04:00: Deswegen habe ich ja weiter Schule hier und meine Fächer waren deutsch-und russisch.

00:04:04: Und dann kam eben diese Idee Sommerschule für Englisch total gelegen und waren wir natürlich Feuer und Flamme.

00:04:13: Aus der kleinen romantischen Idee ist also etwas Großes geworden.

00:04:17: Wust ohne Sommerschule kann man sich hier eigentlich gar nicht mehr vorstellen.

00:04:21: Aber es sind nicht nur die vielen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die den Ort mit der Summer School verbinden.

00:04:27: Mittlerweile zeigen mehrere Gebäude im Dorf das hier mehr los ist als in anderen Gemeinden.

00:04:32: Dazu gehört ein großer ehemaliger Kornspeicher

00:04:35: aus Backstein.

00:04:36: Davor stehen wir jetzt.

00:04:38: Jetzt haben wir noch einen Gast.

00:04:39: Hallo, wer sind Sie?

00:04:40: Ja, Vater Walzer!

00:04:43: Haben sie auch was mit der Sommerschule zu tun?

00:04:45: Ich bin im Vorstand in der Sommerschule.

00:04:48: Das ist eigentlich so, der Speicher ist ein bisschen mein Baby.

00:04:52: Als ich je nach Wust kam, war das hier noch ... ja, Speicher praktisch?

00:04:57: Es war noch Wust!

00:04:58: Als ich nach Wuest kam, was noch Wusst genau und wir haben dann so nach und nach mit verschiedenen Fördertöpfeln das hier zu diesem Speicher umgebaut oder umbauen lassen mit der Gemeinde zusammen.

00:05:11: Dann hat die Sommerschule denn das Gebäude gekauft.

00:05:14: Jetzt

00:05:16: müssen wir mal reingehen in den Speicher.

00:05:18: Sie haben ein Schüssel mit?

00:05:29: Büro rein, das ist eigentlich das Herzstück die Zentrale der Organisation und des Managements.

00:05:36: Kommen sie gerne rein.

00:05:38: Wir haben

00:05:38: unser Büro,

00:05:40: in dem jetzt gerade heute schon Vorbereitungstätigkeiten laufen.

00:05:44: Wir mögen ja alle diese Sinnsprüche und dort steht keep calm and learn English in Wust.

00:05:49: Das ist so ein bisschen abgehört von diesem britischen Keep Calm & Carry On

00:05:53: Genau, ja.

00:05:54: Ja das ist so ein Slogan der ist ja inzwischen allgemein bekannt und wir haben es halt für Rust umgemünzt.

00:05:59: Und oben auf dem haben wir also kein Krönchen drauf wie man das in den traditionellen Slogans kennt sondern hier unseren Wuster Rusta.

00:06:08: Das ist unser Symbol-Tier der Wuster Hahn Der auch dem Sommerschul Zeitung Es gibt da mal so eine Jahrgangszeitungen die auch Wuster Huster heißen.

00:06:19: Also reimt sich schön Teilnehmenden, aber auch die Unterrichtenden aus dem Ausland hier als erstes wahrnehmen.

00:06:27: Wenn früh morgens der Hahn kräht!

00:06:29: In der Wuster-Sommerschule lernen die teilnehmten Vormittags im Unterricht Englisch.

00:06:34: Am Nachmittag und Abend finden Kurse statt etwa Literatur Musik Kunst und Theater.

00:06:41: Ganz allein mit dir.

00:06:43: gute mein reizendes Weibchen.

00:06:46: Sieh mich nicht so

00:06:46: an, Tabor!

00:06:48: Soll ich dich ansägen?

00:07:00: Es sind Ausschnitte aus Aufführungen vergangener Jahre.

00:07:03: Die Teilnehmenden zeigen am Ende der Kurse ihr Können auf der Bühne.

00:07:12: Dafür nutzt der Verein ein kleines Gebäude, steht auf dem Sportplatz des Dorfes und ist das Vereinshaus vom Fußballverein Traktor

00:07:19: Wust.

00:07:20: Immer wenn die Sommerschule läuft wird das Gebäud zur Theaterbaracke Auf dem Sportplatz gleich.

00:07:26: daneben können die älteren Sommerschüler ihre Zelte aufschlagen und übernachten.

00:07:30: Das ganze Dorf wird im Sommer zu einer Bühne, denn auch der alte Speicher ist Kohlisse für kleine Aufführungen drinnen und draußen.

00:07:38: Wir stehen hier vor einer Verladerampe?

00:07:40: Genau!

00:07:40: Und die spielt bei der Sammerskohle eine Rolle?

00:07:42: Ja, die spielt eine entscheidende Rolle.

00:07:44: Denn an jedem Nachmittag ca.

00:07:47: um die Uhr versammeln wir uns alle.

00:07:49: Dann wird diese Verlade-Ramper zur kleinen Bühnen Tiny Stage Und dann finden hier die Darbietung der verschiedensten Arztstadt.

00:07:56: Also das kann musikalisch sein, das kann Tanz sein, Rezitation kleine Schauspielszenen oder einfach irgendwelche verrückten Wettbewerbe so wie ein Spelling Bee und so Buchstabierwettbewebe.

00:08:08: ja und da muss man sich so vorstellen wir haben alte Schulstühle.

00:08:11: die stehen dann hier im Umkreis bzw sitzt man hier gegenüber an der Bretterwand und lauscht dann für eine halbe Stunde dem Programm was täglich geboten wird uns

00:08:20: Ja,

00:08:21: und das wird jeden Tag dann eingeübt.

00:08:22: oder gibt es da Menschen die einfach...

00:08:25: Da gibt es ganz viele Menschen, die Bock haben auf die Bühne zu gehen.

00:08:28: Also unsere Unterrichtenden, die herkommen... Die wählen wir ja schon so aus, dass sie bestimmte Talente mitbringen.

00:08:34: Also die sind alle musikalisch.

00:08:35: Sie spielen ein zwei drei Instrumente.

00:08:38: Die können tanzen, die können singen, die kann einen Chor leiten, die könnten beim Theaterspiel mitmachen.

00:08:43: und unsere Teilnehmern dann natürlich auch immer ermutigt bringt eure Instrumence mit zeigt was ihr könnt.

00:09:00: Manchmal wird improvisiert, wird schnell auch eine Gruppe zusammengestellt.

00:09:03: Das Leute die sonst gar nicht zusammen musizieren einfach dann mal kurz sich was zu rufen und dann geht ja heute viel über das Internet dass man dann auch so ein bisschen im KRO-Gestyle da irgendwo die Lyrics hat und dann das singt.

00:09:16: und ja nee das ist immer ganz toll!

00:09:23: Wir sind jetzt hier in diesem Speicher und dieser Speicher ist ja auch irgendwie ins Gorillitäten Kabinett, weil Sie ein besonderes Hobby haben.

00:09:29: Ja genau ich bin der Kurator hier des Museums.

00:09:33: da müssten wir aber noch eine Etage höher gehen damit sie auch visuell einen Eindruck bekommen.

00:09:38: Ich

00:09:38: sehe schon die ersten Kühe.

00:09:41: Dann gehen wir mal hoch

00:09:49: Licht

00:09:54: brennt und was sehen wir?

00:09:56: alles schwarz-weiß?

00:09:58: Nicht nur es gibt auch bunte Kühl braune ganz bunte Und wir formen Verein aus dem Dorf für das Dorf sagen denn immer, wenn wir Gäste hier haben.

00:10:09: Wir erbringen hier den Beweis, dass es kein Bereich des alltäglichen Lebens gibt, der nicht ku-ifiziert

00:10:15: ist.".

00:10:17: Das bedeutet was?

00:10:18: Sie haben hier, weiß ich nicht, eine Million Kühe?

00:10:20: Nein so viel sind sie nicht!

00:10:21: Wir haben leider den Überblick etwas verloren weil wir haben die letzten Jahre drei bis vier Sammlungen geschenkt bekommen bzw.

00:10:29: teils auch gekauft aber die meisten geschenkten bekommen, die wir noch nicht ganz katalogisiert haben.

00:10:36: Ja, sag jetzt mal so.

00:10:38: Viertausend locker.

00:10:41: Kühe?

00:10:45: Hier überall!

00:10:47: Das ist verrückt.

00:10:48: wie kommt man dann auf die Idee Kühle zu sammeln?

00:10:50: oder also wir müssen erst mal erklären was sehen hier überhaupt?

00:10:53: Also sie sehen hier von A wie Aschenbecher bis Z Zahnbürste alles aus dem täglichen Bereich der aber in Form einer Kuh bunten Emblem herkommt oder bemalt ist.

00:11:08: Ja, das geht los eben im Haushalt mit den ganzen Kuhtasentellern, Milchkännchen, Butterfässchen.

00:11:14: Geht hin bis zu Ansteckern, bis zu Kunstsachen dort in unserer Kunstabteilung bis zu Klamotten bis zu CD-Cover'n oder Plattencover'.

00:11:25: Haben Sie hier so ein ganz verrücktes Stück oder Ihr Lieblingsstück?

00:11:28: Ja, das habe ich.

00:11:29: Das hängt hierbei zu schnell da.

00:11:31: Damit fing eigentlich alles an!

00:11:33: Ich war Assistent bei einem Schweizer Künstler Franz Eckenspieler im Appenzell Berner Oberland.

00:11:39: und wir gehen mal rüber... Und dort tragen die Senna Die Kauber ist aus der Schweiz, quasi diesen Gürtel.

00:11:48: Das sind praktisch kleine Kuhhirten als Messing-Applikation und Kühe.

00:11:55: Und dieser Gürtal hat mir so gefallen, den habe ich mir da gekauft... ...und dann waren auch noch paar andere Assistenten.

00:12:01: Auch wenn dem Kühe gefallen, dem schenken wir jetzt.

00:12:03: Hier hatte ich Geburtstag.

00:12:04: was mit Kühen!

00:12:06: Ja, und so ging es weiter.

00:12:08: Leute die denn zum Geburtstag oder Weihnachten nicht wussten was sie mir schenken sollten hatten das relativ einfach und haben dann einfach Kuhsachen geschenkt.

00:12:17: Und jetzt

00:12:18: sind Sie's langsam über?

00:12:20: Äh ... Jein!

00:12:23: Also ich habe es gerade mal angefangen, so ein bisschen nach Hühnern auch zu schauen.

00:12:26: Aber das wird nicht so obsessiv werden.

00:12:29: Nein, es war irgendwann ... Ich hatte die Sachen ja zu Hause also nicht alle, die hier.

00:12:33: Das waren wir etwas kleiner.

00:12:35: Da meinte meine Frau dann irgendwann so jetzt ist Schluss.

00:12:37: Also kann jetzt keine Kuh mehr sehen!

00:12:40: Dann baut sich hier die Gelegenheit in dieser Etage, die von der Sommerschule im Prinzip nicht genutzt werden muss.

00:12:47: Hier zur Miete reinzugehen um eben das erste deutsche Museum zu

00:12:52: errichten.".

00:12:53: Das Museum ist der heimliche Star des Dorfes!

00:12:57: Nicht auf den ersten Blick zu erkennen aber in seiner Skurrilität dann unbedingt einmal anzuschauen.

00:13:03: Den Link zum Museum findet ihr in den Show notes.

00:13:05: Im Speicher gibt es aber noch einen weiteren Raum.

00:13:09: Das ist unsere sogenannte Vortrags-Ebene, das heißt wir haben ja neben dem Unterrichts- und Workshopprogramm auch abends ein kulturelles Beih- oder Begleitprogramm.

00:13:19: bestehend aus Konzerten, Lesungen.

00:13:22: Aus Vorträgen und das passiert dann hier drin.

00:13:25: Dann ist ja die Bestulung aufgestellt vornamen wie eine Leinwand.

00:13:29: Und dann ist das hier ne sehr schöne heimelige Atmosphäre.

00:13:33: Es wird in jedem Jahr eine Ausstellung geben also die ist dann auch hier rundherum platziert.

00:13:39: Samos Kohl is nicht nur Schule es gehört unbedingt auch das Rahmenprogramm mit dazu.

00:13:43: warum dieses... Sie haben es ein bisschen skizziert Theater Musik, Vorträge und Ausstellungen.

00:13:49: Das war von Anfang an so ein Ansatz, dass wir jetzt nicht nur reines Bildungsprogramm hier haben sondern auch kulturell die Gegend beleben.

00:13:57: Dass wir kulturel der Region was geben oder auch der Gemeinde etwas zurückgeben dann ist ja ein Miteinander.

00:14:04: Und bei mir ist es so das ich seit dreißig Jahren aber nicht in den Urlaub fahre weil halt alles hier stattfindet.

00:14:10: Ihr Urlaub ist hier?

00:14:11: Mein Urlaub is hier!

00:14:13: Das gehört einfach zu Wust mit dazu.

00:14:16: Die Abendveranstaltungen sind in der Regel kostenfrei, das heißt die Leute können ganz spontan sich entscheiden innerhalb der nächsten zehn Minuten.

00:14:24: Ach gehen wir zum Speicher.

00:14:25: da ist vielleicht eine interessante Lesung, da gibt es ein Konzert und im Anschluss sitzen wir dann oft auch ganz gemütlich in der Cafeteria beim kühlen Getränk und bei netten Gesprächen und hat schon sehr ganz besonderen Reiz.

00:14:38: Wie viele Wuster locken Sie denn damit an oder aus der Umgebung?

00:14:42: Wenn eine Veranstaltung nicht so gut besucht ist, sind es vielleicht zwanzig dreißig Leute.

00:14:46: Und wenn die Veranstaltungen gut und sehr gut besuchten, dann reichen diese Sitzplätze nicht aus, dann ist ja alles vollbelegt.

00:14:52: Wenn zum Beispiel der Kolumnist Stefan Schwarz aus Leipzig hier liest... Der kommt in regelmäßiger Folge, dann ist es brechenvoll.

00:14:59: Oder Barbara Geige, Schauspielerin aus Berlin, die hat diese Reihe Fräule im Bremenstier leben.

00:15:04: Also je nach dem, je nach Vortragendem zieht sie auch so ihre Fangemeinde schon an und mit.

00:15:11: Das heißt ja nicht nur Lehrende aus der ganzen Welt?

00:15:13: Sie haben Schüler hier aus der Umgebung, Sie haben auch Menschen prominent, die das Ganze unterstützen kulturell.

00:15:17: Definitiv!

00:15:18: Ja also ohne diese Unterstützung könnten wir jetzt mal ein reichhaltiges Kulturprogramm nicht vorhalten.

00:15:25: Kann man ruhig mal sagen, dass Leute gerne und für kleine Honorare hier auftreten oder sogar ihr Honorar uns spenden.

00:15:33: Weil sie einfach die Idee toll finden und über viele Jahre unterstützen auf diese

00:15:37: Weise.".

00:15:38: Auch von anderer Stelle hat das Projekt schon sehr viel Unterstützung erhalten.

00:15:42: Aus dem EU-Fördermittelprogramm Lieder ist Geld nach Wust gekommen – und damit konnte unter anderem die Theaterbaracke entstehen und die Grundschule saniert werden.

00:15:51: Beide Gebäude werden seitdem auch von den Schülern und Dozenten genutzt.

00:15:55: Durch die Sommerschule kommen jedes Jahr viele Gäste nach Wust.

00:15:58: Wer das kleine Dörfchen besucht, sollte neben Speicher und Museum noch auf andere kleine Ecken

00:16:04: achten!

00:16:06: Also man kann sich auf jeden Fall im Frühling den Park anschauen, wenn die Frühlingsblüher kommen.

00:16:12: Das ist wirklich fantastisch!

00:16:14: Teils Wille auch Ideen... das war der ehemalige Park.

00:16:18: zum Gutshaus wurde jetzt zum Teil wieder in Stand gesetzt.

00:16:22: Einfach von der Natur her aus sehr interessant also was sowohl Vögel angeht, was auch Idein, was Pflanzen angeht und es ist ruhig, schön.

00:16:31: Ansonsten würde ich vielleicht noch empfehlen, wer gut zu Fuß ist und ein bisschen wandern mag.

00:16:34: Gibt es noch die Wuster-Siedlung?

00:16:36: Da kann man rauswandern oder mit dem Fahrrad rausfahren.

00:16:39: Und da steht ein altes Backhäuschen was auch renoviert wurde Und das machen wir auch im Sommer ganz gerne, dass wir da einen Ausflug hinmachen und dann dort Pizza backen oder Zwiebelkuchen oder Kuchen einfach abbacken.

00:16:52: Dann wird der ehrenamtlich angeheizt und ja, dann kann man gemeinsam backen und dann gemeinsam auf den Wiesen lagern und das verzehren und das ist immer ein ganz schön.

00:17:01: Ich bin überrascht also was hier los.

00:17:03: sich wette mir das gerne auch im summer irgendwann mal angucken.

00:17:06: sehr spannend.

00:17:07: Wir haben dafür den Slogan mehr sommer als schule.

00:17:12: Okay, wir machen jetzt aber weiter oder?

00:17:14: Wir

00:17:15: danken uns hier in Wust.

00:17:16: War sehr schön, sehr interessant.

00:17:18: Wir wünschen alles Gute für die Summer School und für den nächsten thirty-fünf Jahre.

00:17:30: Was mal mit einer Idee zum Englisch lernen begonnen hat ist heute, thirty-five Jahre

00:17:34: später

00:17:35: ein Projekt das ein ganzes Dorf belebt.

00:17:37: Und es ist ein Projekt was nicht nur Menschen aus der Region anzieht sondern die Teilnehmenden kommen aus ganz Deutschland einige sogar aus anderen Ländern Europas.

00:17:47: Ich war selbst Anfang der neunziger Jahre mit dabei Und ganz ehrlich, ich hätte damals niemals gedacht, dass sich thirty-fünf Jahre später nach Wust fahre und es dort immer noch eine Sommerschule gibt.

00:17:58: Nur noch größer!

00:18:00: Jetzt kommen jedes Jahr mehr als zweihundert Menschen ins Dorf und bereichern den Ort mit ihren Nationalitäten, mit ihrer Kunst und Kultur.

00:18:08: New York, Boston, London – und alle treffen sich im Sommer in Wust.

00:18:13: Wer selbst einmal erleben will?

00:18:15: Die Kulturveranstaltungen stehen jedem offen Und die Wuste, die freuen sich über jeden Gast.

00:18:21: Hört gern einmal wieder in diesen Podcast rein – liked und abonniert ihn!

00:18:24: Tschüss und bis zum nächsten

00:18:39: Mal!

Über diesen Podcast

Stolze Städte. Weites Land.
Ein Landleben-Podcast aus der Altmark – für Altmark-Liebhaber & Altmark-Entdecker.

Wer in die Altmark kommt, hat die Weite gesucht und gefunden. Entdecken Sie eine Region im Herzen Deutschlands, die überrascht. Mit stolzen Hansestädten. Historischen Persönlichkeiten und prächtigen Gutshäusern. Theaterfestspielen und Konzerten. Weiten Feldern, dichten Wäldern und blauen Seen. Kanutouren und Reiterhof-Ferien. Bauernmärkten und regionalen Spezialitäten.

In diesem Podcast stellen wir die Altmark und den Elb-Havel-Winkel vor. Links und rechts der Elbe gibt es Menschen, die anpacken, wunderschöne Landschaften und viel Platz für Entfaltung – wir spüren sie auf und erzählen in unserem Podcast Geschichten aus der Altmark.

Die Folgen ab 29 werden im Rahmen des LEADER/CLLD-Programms von der Europäischen Union kofinanziert.

Die Folgen 27 und 28 zum "Hanseerlebnis Altmark" sowie zu den "Kirchen und Klöstern in der Altmark" wurden aus Fördermitteln des Landes Sachsen-Anhalt "modern denken" finanziert.

Die Folgen 0-26 wurden finanziell unterstützt aus Mitteln der Struktur- und Investitionsfonds der Europäischen Union im Rahmen des Programms LEADER/CLLD.

von und mit Björn Menzel & Pierre Gehmlich

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